Hintergrundgeschichte:
Im neuen Stamm geboren ist Nachtkind, Tochter der Sonnendörflerin
Nebelaue und des Wolfsreiters Haselstern, eine junge, muntere und
seeehr neugierige Elfe. Mittlerweile ist sie, sehr zur Freude einiger
Stammesmitglieder, ein klein wenig ruhiger geworden und nicht mehr
allzu viel geht auf ihren Streifen durch das Lager zu Bruch.
Dies könnte allerdings auch daran liegen, dass das Lager mittlerweile
uninteressant geworden ist. Wo es doch außerhalb so viel mehr
zu entdecken gibt. Sehr weit entfernt sich Nachtkind allerdings nie
allein von dem sicheren Lager des Stammes, so kann sie im Falle eines
Falles immer schnell zurück in den Schutz des Heim zurückkehren.
Die Elfe brennt förmlich darauf irgendetwas zu erleben, denn
in ihrem nicht allzu langem Leben ist noch nicht sehr viel geschehen.
Eine richtige Aufgabe hat die Elfe leider noch nicht, doch sie übt
sich in viellerlei Dingen. So lauschte sie schon immer gern den Geschichten
und Legenden die die älteren ihr erzählten. Auch die Sprache
der Menschen hat es ihr angetan, doch auch wenn sie immer eifrig lauscht
und lernt, wenn Worte in der Sprache der Fünffinger fallen versteht
sie nur leichte Brocken.
Ihrer Schwester hängt die Elfe schon seit sie ein Welpe war am
Klett, sie bewunderte schon immer deren magischen Heilkräfte
und war darum um so glücklicher als sich ihr ihre eigenen magischen
Fähigkeiten zum ersten Mal zeigten. Es ist noch nicht allzu lang
her, als auf einem ihrer Streifzüge außerhalb des Lagers
ein vom Sturm angebrochener Ast von einem Baum direkt auf sie nieder
fiel. Im letzten Moment bemerkte Nachtkind es, ohne jedoch noch eine
Chance auf flucht vor dem Ast zu haben der sie zu erschlagen drohte.
Sie schloss die Augen und wie durch ein Wunder prallte der Ast an
etwas über ihr ab und landete neben ihr auf der Erde. Aufgeregt
hatte sie ihr Erlebnis im Lager verkündet, wo ihr dann erklärt
wurde, dass sie sich selber dank ihrer bis dahin versteckten Kraft
gerettet hatte.
Im Moment lernt sie das Gerben. |